Wissenschaft in Bildern Cornelia Zumbusch

ISBN: 9783050040561

Published: May 5th 2004

Hardcover

388 pages


Description

Wissenschaft in Bildern  by  Cornelia Zumbusch

Wissenschaft in Bildern by Cornelia Zumbusch
May 5th 2004 | Hardcover | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, RTF | 388 pages | ISBN: 9783050040561 | 7.15 Mb

Die Studie nahert sich dem Mnemosyne-Atlas und dem Passagen-Werk uber einen Vergleich ihrer zentralen Bildbegriffe, dem Symbol bei Warburg und dem dialektischen Bild bei Benjamin. Entlang der Motivkomplexe Symptom/Erinnerung, Ausdruck/LeiblichkeitMoreDie Studie nahert sich dem Mnemosyne-Atlas und dem Passagen-Werk uber einen Vergleich ihrer zentralen Bildbegriffe, dem Symbol bei Warburg und dem dialektischen Bild bei Benjamin.

Entlang der Motivkomplexe Symptom/Erinnerung, Ausdruck/Leiblichkeit und Symbol/Allegorie sowie mithilfe von drei gemeinsamen Dritten - Freud, Cassirer und Goethe - rekonstruiert die Autorin die methodischen Pramissen einer Wissenschaft an und in Bildern.

Warburgs humanistisch motivierte Renaissanceforschung und Benjamins marxistisch informiertes Stuck Geschichtsphilosophie des neunzehnten Jahrhunderts, die Bildersammlung eines Kunsthistorikers und die Exzerpt- und Aphorismensammlung eines Philosophen zeigen namlich eine auffallige Parallele: Beide bemuhen sich um eine neue Form der anschaulichen Geschichtsdarstellung.

Wahrend Warburg im Mnemosyne-Atlas die Geistesgeschichte der Neuzeit anhand ihrer bildlichen Symbole sichtbar machen will, fasst Benjamin Bauten, soziale Typen und andere kulturelle Phanomene des 19. Jahrhunderts als dialektische Bilder. Mit Freuds Symptombegriff deutet die Autorin den Mnemosyne-Atlas und das Passagen-Werk als Archaologien der Moderne, die auf die Ausgrabung und Distanzierung von verschutteten Wunsch- und Angstbildern zielen. Auf der Folie von Cassirers Ausdrucksbegriff fasst sie die Denkfiguren Geste, Gestus und Gestalt als Metaphern auf, die das Leib-Seele-Verhaltnis auf die Beziehung von Bild und Bedeutung ubertragen und dabei eine dritte Bildform zwischen der gelaufigen Unterscheidung von Symbol und Allegorie anvisieren.

In Warburgs und Benjamins Rekurs auf Goethes Naturwissenschaften - den Begriff der Metamorphose und des symbolischen Urphanomens - weist sie schliesslich den Versuch nach, die Grenzen zwischen Wissenschaft und Kunst neu zu ziehen.



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